Mangan: Element 25 und die Verwechslung mit Magnesium

Mangan und Magnesium haben ihren Namen von derselben Landschaft. Was Mangan chemisch ist, wie es auf Etiketten steht und was zugelassen ist.


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Alte, leere Glasflaschen auf einem Fensterbrett

Mangan und Magnesium klingen fast gleich, und das ist kein Zufall. Beide Namen gehen auf die Landschaft Magnesia in Thessalien zurück, aus der in der Antike verschiedene Minerale kamen. Ein schwarzes nannte man magnesia nigra. Aus ihm wurde später das Mangan isoliert.

Das Element

Mangan hat die Ordnungszahl 25 und steht im Periodensystem zwischen Chrom und Eisen. Es ist ein graues, hartes und sprödes Metall, das an der Luft oxidiert. Der schwedische Chemiker Carl Wilhelm Scheele erkannte 1774, dass im Braunstein ein unbekanntes Element steckt; sein Kollege Johan Gottlieb Gahn stellte es im selben Jahr erstmals her.

Braunstein und Glas

Braunstein ist Mangandioxid, MnO₂. Glasmacher setzten ihn schon in der Antike der Schmelze zu, um den grünlichen Stich zu entfernen, den Eisen dem Glas gibt. In größerer Menge färbt er Glas violett. Daher sein alter Beiname: Glasmacherseife.

Verbindungen auf dem Etikett

In Nahrungsergänzungsmitteln steht Mangan nie als Metall, sondern als Salz:

  • Mangansulfat – Mangan und Schwefelsäure, ein blassrosa Pulver.
  • Mangangluconat – Mangan und Gluconsäure, auf Etiketten auch als „Mangan-Gluconat“.

Die Tabelle nennt immer nur das Mangan, nicht das Salz. Der Referenzwert liegt bei 2 mg.

Was zugelassen ist

Für Mangan sind diese Angaben zugelassen:*

  • Mangan trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.
  • Mangan trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei.
  • Mangan trägt zu einer normalen Bindegewebsbildung bei.
  • Mangan trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Bei BIOMPLEX

Und wer Magnesium sucht: Das steht im Artikel Magnesium. Wie die vielen Mineralstoffverbindungen benannt werden, erklärt der Artikel Mineralstoffe und Verbindungen.

* Zugelassene Angaben gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.