Normen sorgen dafür, dass ein Wert aus einem Labor in Hamburg dasselbe bedeutet wie einer aus Lyon. 1917 entstand in Berlin der Normenausschuss, aus dem das Deutsche Institut für Normung (DIN) wurde. 1947 folgte die Internationale Organisation für Normung (ISO) in Genf, später das Europäische Komitee für Normung (CEN), das die EN-Normen herausgibt.
Am Namen einer Norm lässt sich ablesen, wo sie gilt: DIN steht für Deutschland, EN für Europa, ISO für die ganze Welt. „DIN EN ISO 4833-1“ ist also eine weltweite Norm, die auch als europäische und deutsche Norm gilt. „In Anlehnung an“ heißt, dass das Labor das Verfahren der Norm nutzt und es an die Probe anpasst, etwa an eine Kapsel statt an Milch.