Molybdän: Fragen und Antworten zum Spurenelement
Ein Element, das nach Blei benannt ist, aber keines ist: was Molybdän ist, wie viel man braucht und wo es auf dem Etikett steht.
Molybdän ist eines der unbekannteren Spurenelemente. Es steht vor allem in Multivitaminprodukten, meist weit unten in der Tabelle. Die wichtigsten Fragen dazu.
Woher kommt der Name?
Vom griechischen molybdos, Blei. Weiche, graue Minerale wurden früher alle für Bleierze gehalten, darunter Graphit und Molybdänglanz. Der schwedische Chemiker Carl Wilhelm Scheele erkannte 1778, dass im Molybdänglanz ein eigenes Element steckt. Sein Kollege Peter Jacob Hjelm gewann es 1781 erstmals als Metall.
Wofür wird es sonst verwendet?
Vor allem in Stahl. Schon kleine Mengen machen ihn härter und hitzebeständiger, etwa für Werkzeuge und Rohre. Im Körper kommt Molybdän nur in Spuren vor, als Bestandteil einiger Enzyme.

Wie viel braucht man davon?
Der Referenzwert liegt bei 50 µg am Tag, also bei 50 Millionstel Gramm. Molybdän steckt in Hülsenfrüchten, Getreide und Nüssen. Wie solche kleinen Einheiten zu lesen sind, erklärt der Artikel I.E. und Mikrogramm.
Wo steht es auf dem Etikett?
Je Tagesportion:
- Multivitamin Kapseln A–Z – 50 µg (100 %)
- Multivitamin Shots – 33,3 µg (67 %)
Als Zutat wird Molybdän meist als Natriummolybdat eingesetzt, ein Salz aus Natrium und Molybdänsäure. In den Multivitamin Shots steht schlicht „Molybdän“ in der Zutatenliste.
Was ist zugelassen?
Für Molybdän gibt es eine zugelassene Angabe:*
- Molybdän trägt zu einem normalen Stoffwechsel schwefelhaltiger Aminosäuren bei.
Das Wichtigste
- Molybdän ist ein Spurenelement, benannt nach dem griechischen Wort für Blei.
- Der Referenzwert liegt bei 50 µg am Tag.
- Bei BIOMPLEX steht es in den Multivitamin Kapseln A–Z und den Multivitamin Shots.
* Zugelassene Angaben gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.