Rezept: Haferbratlinge mit Kürbiskernen und Käse
Knusprige Bratlinge aus Haferflocken, Kürbiskernen, Möhre und Emmentaler. Ein Resteessen, das aus einer Packung Haferflocken ein Abendessen macht.
Am Sonntagabend ist der Kühlschrank meist leer bis auf eine Möhre, ein Stück Käse und zwei Eier. Im Schrank steht fast immer eine Packung Haferflocken. Aus genau diesen Resten entstehen Bratlinge, die außen knusprig und innen weich sind und so gut schmecken, dass man sie irgendwann absichtlich kocht.
Zutaten für sechs Bratlinge
- 100 g kernige Haferflocken
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 Ei
- 40 g Kürbiskerne
- 50 g Emmentaler, gerieben
- 1 Möhre, 1 kleine Zwiebel, ½ Bund Petersilie
- Salz, Pfeffer, 2 EL Öl zum Braten
- Für den Dip: 150 g Joghurt, 1 kleine Knoblauchzehe, Salz
Zubereitung
- Die Brühe aufkochen, die Haferflocken einrühren, vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen.
- Die Kürbiskerne grob hacken, die Möhre fein reiben, Zwiebel und Petersilie fein hacken.
- Alles mit Ei und Käse unter die abgekühlten Flocken mischen, salzen und pfeffern. Ist die Masse zu feucht, einen Löffel Flocken dazugeben.
- Mit feuchten Händen sechs flache Bratlinge formen und im Öl bei mittlerer Hitze von jeder Seite etwa 4 Minuten goldbraun braten.
- Für den Dip den Joghurt mit fein geriebenem Knoblauch und Salz verrühren.
Was in den Bratlingen steckt
Haferflocken, Kürbiskerne und Käse gehören zu den Lebensmitteln, die Zink enthalten. Die Kürbiskerne geben außerdem Biss, die Möhre Saftigkeit. Wie Zink auf Etiketten angegeben wird und welche Verbindungen es gibt, erklärt der Artikel Zink.

Warum die Flocken quellen müssen
Haferflocken binden Flüssigkeit, weil ihre Stärke beim Erhitzen aufquillt und ein Teil der Ballaststoffe eine gelartige Masse bildet. Genau das hält die Bratlinge ohne Paniermehl zusammen. Werden sie zu früh geformt, zerfallen sie in der Pfanne.
Varianten
Statt Emmentaler passt Bergkäse oder Feta, statt Möhre eine geriebene Zucchini, die vorher gut ausgedrückt wird. Kalt schmecken die Bratlinge am nächsten Tag im Brot, mit etwas Senf und einem Salatblatt.
Welche Lebensmittel noch viel Zink enthalten, zeigt die Tabelle im Artikel zinkhaltige Lebensmittel.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.